Teamsprint: Schweden und Norwegen auf dem Siegerpodest

Athleten für weitere Weltcups in Düsseldorf


Mit zwei skandinavischen Erfolgen endete die zehnte Auflage des ‚FIS Skilanglauf Weltcup’ in Düsseldorf vor rund 100.000 Zuschauern am Rheinufer. Im Teamsprint der Frauen siegte Norwegen mit Mari Eide und Maiken Falla. Bei den Männern gewannen die Schweden Jesper Modin und Teodor Peterson.


Aus deutscher Sicht schafften Hanna Kolb und Denise Hermann den Sprung ins Finale, müssten sich dort aber mit Rang zehn begnügen. Das DSV-Duo Jens Filbrich und Josef Wenzl musste nach einer umstrittenen Disqualifikation im Finale zuschauen. „Die beiden hätten im Finale vorne mitmischen können, ganz sicher. Deshalb ist es sehr bedauerlich für uns, dass die Jury sie rausgenommen hat“, erklärte DSV-Bundestrainer Jochen Behle. Profiteure waren die Russen Nikita Kriukov/Alexey Petukhov, die im Finale letztlich auf Platz zwei sprinteten.

Aus Sicht der Veranstalter war auch der zehnte Weltcup-Event in der Landeshauptstadt ein voller Erfolg. Lob gab es nicht nur für das gelungene Rahmenprogramm unter dem Motto „Zehn Jahre Ski-Weltcup-Zirkus“, sondern auch erneut für die Qualität des Schnees aus der JEVER Skihalle Neuss und der Gesamtorganisation.

Organisationschef August Pollen blickt optimistisch in die Zukunft: „Wenn es nach uns geht, wird es in zwei Jahren in Düsseldorf die elfte Auflage des Weltcups geben.“ DSV-Bundestrainer Jochen Behle: „Hier stimmt alles! Das ist einfach eine runde Sache hier. Ich gehe davon aus, dass wir in zwei Jahren wieder hier sind.

Die Athleten reagierten enttäuscht auf die aus einem Wechsel im Weltcup-Kalender resultierende Pause für Düsseldorf. Hanna Kolb, deutsche Nachwuchshoffnung und Elfte im Einzelsprint: „Es ist sehr schade, dass wir im nächsten Jahr nicht hier sein werden. Die Organisation ist ausgezeichnet, die Strecke immer wieder exzellent präpariert und die Atmosphäre rund um die Veranstaltung super. Ich hoffe, dass wir in zwei Jahren wieder zurück sind.“

Ähnlich sieht es der Russe Alexey Petukhov, Dauergast in Düsseldorf und Zweiter im Einzelsprint am Samstag: „Natürlich ist es schade, dass der Weltcup im nächsten Jahr nicht hier in Düsseldorf stattfindet. Ich hoffe aber, dass der Weltcup 2013/14 wieder hierher zurückkehrt, denn ich liebe diesen City-Sprint in Düsseldorf. Es sind unglaublich, wie viele Fans begeistert an der Strecke sind." Ola Vigen Hattestad, norwegischer Einzelsprint-Sieger: „Ich wusste das gar nicht, das ist echt bedauerlich. Diese Veranstaltung ist einfach anders, immer wieder. Ich hoffe, wir kommen zurück."


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